Ein Nachmittag in Bern mit @baernermamis

Mama werden während Corona und absolute do’s mit Kids in Bern 

Von einer Mami für Mamis, Papis, Grosseltern, Onkel und Tanten und natürlich alle anderen. Auf dem Instagram Kanal @baernermamis teilt Alessandra tolle Tipps über kinderfreundliche Kaffis, zum “kömerle”, für kleine Abenteuer und mehr, in und rund um Bern. Mit 25 ist Alessandra Mutter von Maël geworden, als erste in ihrem engeren Freundeskreis. Wir haben Alessa zu einem Kaffi auf Teams getroffen und sie hat uns mit uns ihre persönlichen Erfahrungen übers Mama werden während der Corona Zeit geteilt und uns Tipps für erfolgreiche Ausflüge mit Kind in Bern gegeben.  

Mit 25 ist Alessandra Mutter von Maël geworden, als erste in ihrem engeren Freundeskreis. Am Anfang, erzählt Alessandra, war es ziemlich kompliziert mit anderen jungen Müttern in Kontakt zu kommen. Aus ihrem Freundeskreis war sie die erste, die ein Kind bekommen hat, hinzukam dass sie mitten in der Lockdown Phase schwanger war. Nach der Geburt, war dann erst mal eine Zeit lang alles online. Da war das Kontaktknüpfen nicht einfach “es ist schwierig, andere Mütter kennenzulernen, während du online deine Rückbildungsübungen machst!”

… jemanden zu haben der sagt “he, mir geht es genau gleich”, das hilft schon sehr! 

Der fehlende Austausch mit anderen Müttern hat ihr gefehlt “natürlich, du hast Freunde und viele andere Leute, die für dich da sind, aber das ist nicht das gleiche”. Alles ist neu und oft ist man überfordert und jemanden zu haben der sagt “he, mir geht es genau gleich”, das hilft schon sehr, meint Alessandra. Über Soziale Medien hat sie mitbekommen, dass einige Bekannte, die sie in der Zwischenzeit ein wenig aus den Augen verloren hatte, auch Kinder bekommen (hatten). Alte Freundschaften sind wieder aufgeblüht. Ausserdem ist sie der Facebook-Gruppe “Bärner Mamis” beigetreten. Schmunzelnd erzählt sie, dass sie eines Tages all ihren Mut zusammengenommen und sich in der Gruppe vorgestellt habe. So sind aus einem Facebook Aufruf nach Müttern mit Kindern im gleichen Alter und aus dem gleichen Quartier einige enge Freundschaften entstanden. “Das ist mega schön, wenn die Kinder zusammen aufwachsen können”, freut sich Alessandra. 

Mittlerweile hat alles wieder geöffnet und Kennenlernen ist auch offline wieder besser möglich. Zum Beispiel im Familienzentrum beim Egelsee, gibt Alessandra uns als Tipp. Da gibt es ein schönes Kaffee, ein Spielzimmer und BetreuerInnen für die Kinder und einen riesigen Garten. “Es gibt es auch extrem viel Krabbelgruppen, eigentlich in jedem Quartier”, erzählt sie weiter. Die seien meistens von der Kirche organisiert, das müsse einem halt liegen, aber es sei auf jeden Fall eine Möglichkeit. “Und natürlich auf dem Spielplatz”, sagt Alessandra zum Schluss. Apropos Spielplatz, was denn ihre liebsten Schlechtwetter Alternativen sind, möchten wir wissen. Da gibt es einige coole indoor Spielplätze, weiss Alessandra. Zum Beispiel das Bimano, direkt in der Stadt Bern. Den BEO-Funpark in Bösingen oder die Kinder Galaxie in Kirchberg. Das naturhistorische Museum in Bern kann sie auch empfehlen. “Ein Krokodil oder einen Elefanten in Echtgrösse die ausgestellten Tiere sind für die Kinder wahnsinnig faszinierend”, erzählt Alessandra “einen Lese-Eggen und Indoorspielplatz gibt es da auch”. Am allerliebsten gehen sie und Maël aber baden, verrät sie uns. Bei Kälte und bei Regen im Hallenbad. Häufig direkt bei sich im Quartier, ins Hallenbad Wyler, aber auch mal ins Bern Aqua. “Das Bern Aqua ist natürlich riesig, da gibt es viele Rutschbahnen, aber auch einen (Klein-)Kinderbereich. Da hat es Bobby Cars, wo sich die Kinder draufsetzen können. Es gibt ein Piratenschiff und viele Springbrunnen und auch ein Sprudelbad”.  

In der Elfenau gibt es das “Chräbsebächli”, das ist super schön und beliebt bei Familien

Und wohin sollten wir bei gutem Wetter? “Jetzt im Sommer natürlich in die Badis draussen”, freut sich Alessandra schon. Weiter erzählt sie “wir gehen super gerne in den Zoo. Besonders in den Tierpark Bern, der hat nämlich einen Streichelzoo”. Das lässt sich gut mit einem der Lieblingsspaziergänge von Alessandra kombinieren. “Vom Tierpark Bern an der Aare entlang bis in die Elfenau. Auf dem Weg kommt man sogar noch an Flamingos vorbei… Nach der Elfenau kommt das Fähribeizli, ein leckeres Restaurant. Von da aus gibt es eine Fähre, die die Aare überquert, so kann man auf der anderen Seite dann wieder zurücklaufen. Das ist wirklich sehr schön, im Grünen an der Aare entlang. Eignet sich ausserdem auch sehr gut mit dem Kinderwagen”, weiss Alessandra. Wer es ein wenig sportlicher mag, könne vom Bärenpark der Aare entlang in den Tierpark laufen, “das ist ein wenig hügeliger und auch sehr schön”, meint sie. “Momentan gehen wir nicht mehr so oft spazieren, weil Maël das nicht so mag. Deshalb geht’s im Moment vor Allem auf Spielplätze”. “In der Elfenau gibt es das Chräbsebächli, das ist super schön und beliebt bei Familien. Dank kleinen Mauern können da auch die Kinder in der Aare baden gehen, ohne direkt davon geschwemmt zu werden”, lacht Alessandra.  

Auf der “Pläfe” verbringen die Bernerinnen und Berner Jahr für Jahr die lauen Sommerabende… 

Und falls die Zeit für einen Tagesausflug reicht? Dann, erzählt sie uns, gehen sie immer wieder gerne auf den Gurten hoch. “Das ist super schön und da gibt es auch einiges für Kinder zu erleben. Es gibt einen Spielplatz und im Sommer auch einen kleinen Pool und Brötle kann man natürlich auch”. Ansonsten empfiehlt sie das Seeland oder die Aareschlucht und selbst möchten sie demnächst mal ins Sensorium Museum in Walkringen. Wenn es statt Ausflug ein ruhigerer Nachmittag mit erfrischendem Getränk wird, dann geht Alessandra gern ins Grottino. “Die haben eine super schöne Sommerterrasse an der Aare und einen Sandkasten”. Bei Regen ist das BakeryBakery eine gute Alternative, die haben ein Spielzimmer und wenn es mal zentral gelegen sein soll, dann empfiehlt uns Alessandra das Berner Generationenaus. “Die haben einen schönen Innenhof, einen Spielplatz und eine Spieltruhe und obwohl man gleich am Bahnhof ist, hat man ein bisschen das Gefühl man sei auf dem Land”. Wer den Tag dann auf Berner Art ausklingen lassen möchte, der kauft sich etwas zu trinken und geniesst den Ausblick und die Stimmung auf der “Pläfe” = Münsterplattform . Hier verbringen die Bernerinnen und Berner Jahr für Jahr die lauen Sommerabende.

Na dann! Hopp auf einen Besuch nach Bern =) 

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